Auswirkungen des Corona-Virus

Mitteilungen, Informationen und Empfehlungen

Zuletzt aktualisiert am 12.05.2020

Liebe Jugendleiter*innen und Aktive,

das Corona-Virus beeinträchtigt den Alltag von uns allen. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und das Risiko sowohl für Euch als auch für Eure Jugendgruppen zu verringern, empfehlen wir Euch in enger Absprache mit dem Landesverband NRW die folgenden Regelungen für die Jugendarbeit:
1. Durchführung der Jugendgruppen-Stunden nur unter strengen Hygienemaßnahmen, dazu zählen Gruppentage/Abende genauso wie Klettertrainings, etc. (Näheres siehe unten)
2. Ersatz der Jugendausschusssitzungen oder Vollversammlungen durch Telefonkonferenzen
3. Durchführung von Fahrten und Veranstaltungen nur unter Einhaltung der aktuell gültigen Coronaschutzverordnung des jeweiligen Bundeslandes
Es darf grundsätzlich wieder in Klettergärten und künstlichen Kletteranlagen im Außenbereich geklettert werden, sofern dabei bestimmte Hygiene- und Abstandsregeln beachtet werden. Laut Corona-Schutz-Verordnung des Landes NRW muss
  • der Sport kontaktfrei durchgeführt werden und
  • sind geeignete Vorkehrungen sicherzustellen zur
    • Hygiene,
    • zum Infektionsschutz
    • zur Steuerung des Zutritts und
    • zur Gewährleistung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen (auch in Warteschlangen).
Die genannten Vorkehrungen sind vom Betreiber der Sportanlage zu treffen. In frei zugänglichen Gebieten sollte eine Rücksprache mit dem örtlich zuständigen Ordnungsamt zu den zu treffenden Vorkehrungen vorgenommen werden. Neben den o.g. rechtlichen Vorgaben hat der DAV Empfehlungen für Klettergebiete und -anlagen herausgegeben, die auf der DAV-Homepage veröffentlicht sind. Diese Empfehlungen sollten den Besuchern der Klettergebiete mitgeteilt werden, z.B. durch einen Aushang.

Falls auch die Kletterhallen ihre Pforten wieder öffnen werden, sind auch hier die jeweils geltenden Hygienemaßnahmen einzuhalten. Laufend aktualisierte Informationen gibt es auf der Homepage des LSB NRW.

Ihr als Jugendleiter*innen könnt eure Gruppe am besten einschätzen und könnt somit entscheiden, ob ein Gruppenbetrieb unter den genannten Vorkehrungen sinnvoll ist. Bitte entscheidet bedacht, im Zweifel solltet ihr den Gruppenbetrieb weiterhin pausieren lassen. Gerne könnt ihr ausfallende Gruppenstunden über Video-Gespräche ersetzen. Die sozialen Medien erlauben es uns, trotz räumlicher Trennung in Kontakt zu bleiben. Seid kreativ, startet Challenges und lebt den Jugendgruppenalltag digital weiter!
Falls Ihr das Gefühl habt, dass es einigen Euer Gruppenteilnehmer*innen schwer fällt, so lange mit der Familie auf engem Raum zu leben, oder falls Euch ein Kind von Schwierigkeiten zuhause berichtet: Leitet Sie an Anlaufstellen weiter, die helfen können, wie zum Beispiel die “Nummer gegen Kummer”.

Für die Fortbildungen und Fahrten des Landesverbandes haben wir uns entschieden, sechs bis spätestens vier Wochen vor Beginn der Veranstaltung nach Bewertung der Situation eine Entscheidung über das Stattfinden zu treffen und diese mit den Teilnehmer*innen zu kommunizieren. Wir bitten Euch, Tickets erst nach Erhalt des Anschreibens zu buchen, um unnötige Stornokosten für Euch zu vermeiden.
Das Pfingstzeltlager wird dieses Jahr digital als PfilaToGo stattfinden.

Mit besten Grüßen und bleibt alle gesund!
Eure Landesjugendleitung